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Meilensteine

Oft genügt ein einfaches Gespräch, um Behinderungen im Alltag zu reduzieren oder gar abzuschaffen. Manchmal braucht es aber auch viel Geduld und einen langen Atem.

Wir stellen auf dieser Seite einige Meilensteine vor, welche mithilfe der AMBZug realisiert werden konnten.

Parkplätze beim Bahnhof Zug

Gelbes Rollstuhl-Symbol auf Bodenplatten

Die beiden Behindertenparkplätze an der Dammstrasse beim Bahnhof Zug waren mit Rasengittersteinen ausgelegt, einem Material, das für Menschen mit Rollstuhl und für Gehbehinderte ungeeignet ist.

Die AMBZug richtete sich in einem Brief an die Verantwortlichen der SBB mit der Bitte, die beiden Plätze zu sanieren. In kurzer Zeit wurden diese mit einem geeigneten Belag versehen und erst noch besser markiert.

Behindertenparkplatz beim Kino Seehof Zug

Parkverbotschild mit Text

AMBZug beantragte beim Stadtrat Zug die Erstellung eines Behindertenparkplatzes an der Schmidgasse oder Bahnhofstrasse. Aufgrund der Anordnung des Stadtrates bewilligte die Sicherheitsdirektion das Parkfeld vom Güterumschlag an der Schmidgasse. Dieses steht zur Mitbenutzung als Behindertenparkplatz zur Verfügung, wochentags und samstags ab 17.00 – 06.00 Uhr und sonntags den ganzen Tag.

Parkplätze Reformierte Kirchgemeinde, Zug

Behindertenparkplätze bei der Reformierten Kirche

Das im 2012 neu erbaute Reformierte Kirchenzentrum in Zug steht für alle offen. An optimalem Standort bieten sich Begegnungsräume für verschiedene Anlässe. An einer Gedenkfeier, zu der viele Menschen mit Behinderung anreisten, fehlten die dringend erforderlichen Parkierungsmöglichkeiten.

Auf unsere Intervention bei der Stadt Zug und Reformierten Kirche wurden zwei Behindertenparkplätze erstellt.

Brüggli

Verkehrsschild "Achtung Treppe!"

Die AMBZug wurde im Jahr 2013 dank eines Zeitungsberichtes auf die in den Jahren 2015/16 geplante Sanierung der Bahnunterführung beim Brüggli aufmerksam.

Noch im Jahr 2013 nahm die AMBZug mit den verantwortlichen Personen des Tiefbauamtes des Kantons Zug Kontakt auf, damit die Sanierung barrierefrei ausgestaltet wird.

Kantonsrätin Manuela Leemann sowie die Kantonsräte Benny Elsener und Richard Rüegg haben am 13. August 2019 ein Postulat betreffend stufenloser Unterführung eingereicht.

Badi Hirsgarten, Cham

Seit 2014 gibt es in der Badi Hirsgarten in Cham einen Badelift für Personen mit einer Gehbehinderung. Im Sommer 2016 wurde auf Initiative der AMBZug hin zusätzlich eine Platte in den See gelegt, damit Hilfspersonen einen guten Stand haben, um beim Ein und Aussteigen zu helfen. Zudem wurde zusätzlich ein Haltegriff montiert, was das Aufsteigen bei niedrigem Wasserstand erleichtert.
Auch die Bauarbeiten am Kiosk wurden abgeschlossen und die Wünsche von AMBZug wurden grösstenteils berücksichtigt.

Projekt „InBeZug“ Kant. Sozialamt Zug

Der Kanton Zug startete das Projekt "InBeZug". Mit diesem Projekt soll durch eine neue, subjektorientierte Finanzierung von Angeboten für Menschen mit Behinderungen deren Lebenssituation verbessert werden. AMBZug ist in der Begleitgruppe mit weiteren Institutionen vertreten. Die Projektphase startete im April 2017 und dauerte 3 Jahre.

Mitwirkung Baudirektion des Kanton Zug

Zukünftig werden mehr Menschen mit Bahn und Bus unterwegs sein, was für Menschen mit einer Behinderung Nachteile bringen kann. Grosse Überbauungen mit ähnlichen Dimensionen wie das Suurstoffi-Areal in Rotkreuz sind im Visier. Verschiedene Organisationen, so auch AMBZug wurden eingeladen, um ihre Anliegen und Bedürfnisse aufzuzeigen. Diese wurden mit grossem Interesse von den Vertretern der Behörden gesammelt und notiert.